blühender Holunder

diegutendinge blog Holunder Portrait Essay


 gestern waren das jüngste Kind und ich in der Stadt - ein Eis essen. wenn mal darüber hinweg sieht, dass wirklich kaum jemand mehr eine Maske trug und der Mindestabstand nicht mehr wichtig zu sein scheint, war es ein ganz bezaubernder Start in die Normalität, die so fragil ist. Strassenmusiker spielten - an jeder Ecke jemand anderes, Gruppen sassen beieinander und feierten....Familien, ich rede von Generationen, waren zusammen in der Innenstadt unterwegs gewesen. 

ich mag diese Zeit des Pulsierens in den Innenstädten sehr gern. wenn alles lebendig wird, wenn die unterschiedlichen Gerüchen die Luft schwängern, das Wetter warm und freudig mitspielt und lange laue Abende verspricht. 

und doch. wie schön war es, aus diesem Getümmel stossen zu können. die Heimfahrt anzutreten, empfangen zu werden von Vögelgetwitscher, vom Geruch frisch gemähter Wiesen, der Klarheit der Luft und ja auch der Stille. empfangen zu werden von einem blühenden Holunderbusch, unter dessen weiten Armen wir die Decke ausbreiten und Picknicken oder einfach nur liegen und die Wolken beobachten auch ihrer Reise einmal um die Welt. Langsamkeit, Achtsamkeit, atmen, schauen und das Leben geniessen... mitunter auch heilen. was wäre wichtiger dieser Tage. 


@karminrot

Kommentare

  1. Das nennt man Leben. Das ist normal. Liebe Grüsse zu dir. Regula

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  2. Wir alle sehnen uns doch das Abwechslungsreiche Leben zurück. Oder besser wir machen jetzt aus der Situation das beste, da ist es eben schön, wenn man am Puls der Zeit und der Ruhe der Natur teilnehmen kann.
    L G Pia

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    1. da stimme ich dir zu. mein Luxus beides zu haben, ist mir das grösste GLück, das ich wünschte, jeder könnte es auch finden. liebe Grüsse an dich! Denise

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  3. Ich mag auch beides. Das summen der Menschen, genau so dass der Natur.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    1. das hast du schön geschrieben - das Summen der Menschen und das der Natur! ganz liebe Grüsse, Denise

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