Regenbogen Fenster

da ist er - unser Regenbogen. auf instagram sieht man ihn überall. an unserem Kindergartenfenster ist einer in ganz groß. viele Bekannte haben sich auch einen schönen Regenbogen ins Fenster gemalt oder gebastelt. ich finde diese Regenbogenidee so wundervoll. gilt der Regenbogen doch in jeder Kultur als Verbindung zwischen Gott/Göttern und uns Menschen - etwas, das Hoffnung birgt also. jenseits dieser kulturellen Konotation faszinieren mich und die Kinder diese schillernden Farben des Lichtes sehr. das Licht in seine Einzelteile zerlegt, so viele Farben sichtbar, das ist schon ein wenig magisch.
angesichts der Tatsache, dass wir hier zur Zeit homeschooling machen, wurde dieses Regenbogenfenster zum heutigen Kunstprojekt. dazu haben wir genommen, was im Haus verfügbar war. Butterbrotpapier als Farbträger, Wasserfarben als Farben und festgeklebt wurden die einzelen Papiere mit Papierklebestreifen. so haben wir im Ganzen fast eine Stunde und eine halbe zu viert gemalt, gebastelt und geklebt - die drei jüngsten Kinder und ich. das hat mehr Spaß gemacht als all die Fleißaufgaben in Mathe oder Deutsch. so ganz nebenbei hat das fast jüngste Kind noch ein wenig Französisch gelernt. da würden nämlich dieser Tage die Farben dran genommen worden sein. ein wenig absichtlich habe ich da den Impuls der Lehrerin aufgegriffen, die einen Arc-en-ciel - Regenbogen an die Kinder sendete und ihnen sogar ein französisches Lied mit den Farben vorgesungen hat. ich kann mich hier wirklich kaum beklagen.
nun aber muss das arme fast jüngste Kind doch wieder an den Schreibtisch und rechnen (langeweilig), hernach ein wenig schreiben (ööööde) und dann eigentlich noch ein Bild malen für Religion.... ich denke letzteres haben wir erledigt. ich werde ihr später noch die Geschichte von Noah vorlesen.... die mit dem Regenbogen und der Hoffnung, der Verbindung zwischen Gott und uns Menschen. und vielleicht erlasse ich ihr auch noch Mathe.. .mal sehen.

(instagramquellen: alovelyjourney, fraugold) @creadienstag

Kommentare

  1. Schön geworden. Ich lese immer wieder, dass schreiben öd sei. Warum denn? Liebe Grüsse von Regula

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    1. liebe Regula, Schreiben dauert im Grundschulalter einfach sehr lange - mitunter. bis alles richtig geschrieben ist, erfordert für die kleinen Hände eine unendliche Anstrengung.da ist der Kopf mit dem Satz schon lange fertig und die Hand gerade beim ersten Wort. deshalb ist das öde - zumindest hier. in aller Regel ändert sich, wenn man in die Pupertät eintritt :) hab es fein :) und danke für deinen feinen Kommentar.
      Denise

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